Das Professional Line Fotobuch von Saal im Test

Vom Online Fotoservice Saal-Digital bekam ich kürzlich die Gelegenheit, das Professional-Line Fotobuch günstig zu testen. Da ich bereits meine Ausstellungsbilder bei Saal vergrößern lassen und mit dem Service bisher sehr zufrieden bin, habe ich diese Gelegenheit gerne genutzt.

Inhalt des Fotobuchs sollten die Bilder meiner aktuellen Ausstellung (ROM + FLORENZ)² sein. Daher habe ich natürlich das quadratische Format 21 x 21 cm gewählt. Weitere Formate sind 30 x 30 cm und 40 x 30 cm. Die Fotobücher der Professional Line unterscheiden sich von den anderen Fotobüchern von Saal durch die besondere Verarbeitung des Umschlags und etwas andere Formate. Als Materialien für das Hardcover stehen Leder, Leinen und verschiedene Holzoptiken zur Verfügung. Eine Besonderheit ist das Cover aus 5 mm starkem Acryl, die ich in Kombination mit schwarzem Leder für mein Fotobuch gewählt habe.

Das Acrylcover lässt sich natürlich effektvoll für ein ganzseitiges Foto nutzen. Ich habe für meine SW-Bilder ein dezentes Layout erstellt. Die Bearbeitung und Bestellung erfolgt über eine Software von Saal, vergleichbar mit anderen Online-Anbietern, auf die ich hier nicht näher eingehen werden. Für Profis gibt es auch die Möglichkeit, das Fotobuch in einer Layoutsoftware wie Indesign zu gestalten und als pdf hochzuladen. Für alle Papiere gibt es auch ICC-Profile für den Softproof z.B. in Lightroom oder Photoshop.

Für die Innenseiten habe ich Fotopapier matt gewählt. Das wird, im Gegensatz zu dem glänzenden Fotopapier, nicht so schnell mit Fingerabdrücken „verziert“. Ich mag das Fotopapier, da es eine höhere Farbtiefe und auch einen höheren Kontrastumfang als das Kunstdruck-Papier hat. Schön ist die „Layflat-Bindung“, bei der die aufgeschlagenen Seiten glatt nebeneinander liegen. Das ermöglicht es, Fotos verlustfrei über die ganze Doppelseite anzuordnen. Das gibt es aber auch bei den preiswerteren Varianten.

Für das Fotobuch in dieser Ausführung mit 36 Seiten sind stolze 70,95 € fällig. Die hohe Qualität der Innenseiten bekommt auch schon bei dem „normalen“ Hardcover deutlich preiswerter. Allerdings ist der Acryldeckel mit 5 mm stärke über dem Titelbild schon beeindruckend. Die Qualität ist insgesamt wirklich gut, das gilt auch für Verpackung und Versand. Positiv war auch die kurze Bearbeitungszeit von wenigen Werktagen.