Tierfotografie in der ZOOM-Erlebniswelt

Den gestrigen Tag habe ich für eine Fotosafari im Tierpark genutzt. Die Reise führte mich in die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Eingebettet in die drei Landschaftsteile Alaska, Afrika und Asien leben die Tiere hier in weitläufigen, naturnah gestalteten Gehegen, überwiegend ohne sichtbare Zäune. Schön ist, dass man so Fotos machen kann, die nicht immer direkt nach Zoo aussehen.

Wichtigste Regel bei der Tierfotografie: Geduld! Da ein Tag nicht ausreicht um alle Tiere ausreichend zu beobachten, kann es vorkommen, dass die ein oder andere Art sich gerade mal nicht zeigt. Die Löwen waren vollgefressen und lagen irgendwo im Busch. Genauso die Tüpfelhyäne, die ich trotzdem fotografieren konnte. Die Anlage ermöglicht weitgehend Fotos ohne Gitter, das ist schön. An vielen Stellen bekommt man den besten Blick allerdings durch Glasscheiben. Als Besucher toll, wenn man z.B. direkt neben dem Tiger steht, zum Fotografieren nicht immer ideal.

Zur Kameratechnik noch ein Wort, ich wollte mein neues SIgma 105mm Makro Festbrennweite ausprobieren und habe damit alle Fotos gemacht. Vorteilhaft die Lichtstärke mit 2,8 und die tolle Auflösung, die bei der Nachbearbeitung eine großzügige Beschneidung zulässt. Mein Fazit: Tierfotografie mach auch im heimischen Zoo Spass. Man sollte viel Zeit mitbringen oder häufiger wiederkommen.